Birtgit, seit wann machst du Musik?
Hmm … das hat 2005 angefangen, ganz spontan und ohne Vorwarnung.
Musik hab ich schon als Kind geliebt. Hab alle Musiksendungen im TV mitgenommen, von Dieter Thomas Heck bis Ilia Richter.
An selbst Musik machen hab ich damals nie gedacht. Ich war der Meinung,
das kann ich nicht.

Wie bist du zu deinem Instrument gekommen?
Ein guter Freund von mir wollte ne Band Gründen, unbedingt mit Sängerin.
Da er keine fertige Sängerin finden konnte, hat er mich überredet zu singen. Damals dachte ich noch, das erledigt sich ganz schnell wieder.
Heute will ich das Musik machen nicht mehr missen. In einer Band zu singen ist einfach toll.

Was begeistert dich am Musik machen?
Das Zusammenspiel. Wenn die Band während des Spiels plötzlich den „flow“ bekommt und man zusammen weggetragen wird und alle haben ein breites Grinsen im Gesicht. Das ist super, besser als jede Droge.

Wie fühlst du dich vor einem Gig?
Kurz bevor es auf die Bühne geht frag ich mich jedes Mal:“ Was machst du da eigentlich?“ Lampenfieber ohne Ende und große Selbstzweifel. Aber wenn’s dann losgeht und das Publikum mit uns Spaß hat ist Lampenfieber bis zum nächsten Gig vergessen.

Dein Lieblingsmusiker ist …
Rainer, Kai und Rainer von Jelly Baker ;-)

Was war dein peinlichster Auftritt?
Als ich anfing Musik zu machen und das erste Mal auf die Bühne ging.
Ich war so aufgeregt, dass ich gleich meinen Text vergessen habe und irgendwas Sinnloses zusammen gestammelt habe. Ziemlich hilflose Aktion.
Ich wär gerne im Boden versunken.

Was war das schlimmste Konzert, das du je gehört hast?
Ich glaub', das war Herbie Hancock in Montreux mit einer ganz experimentellen Nummer. Gruselig. Da war für mich kein Rhythmus zu finden.

Packe einen Koffer mit dem was Dir am wichtigsten ist.
Was wäre drin?

Freiheit!

Dein Lebensmotto ist …
Geh vor die Tür, wenn du was erleben willst!

Was ist für dich die größte Erfindung der Menschheit?
Die Sprache. Sehr nützlich, nicht nur beim Singen.

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